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Sonderausstellung vom 18. Juni 2011 bis 14. August 2011
Eröffnung am 17. Juni 2011 um 19.30 Uhr
Der norddeutsche Künstler Ernst Barlach (Wedel 1870 – 1938 Rostock), selbst ein Meister des Wortes, hat sich zeitlebens intensiv mit dem literarischen Werk Goethes auseinandergesetzt.
Für Barlach, der seine gesamte künstlerische Betätigung als eine Auflehnung gegen die Unzulänglichkeit, Verlogenheit und Schwäche des Menschen begriffen hat, kam die Auseinandersetzung mit der überragenden historischen Erscheinung Goethes einer Offenbarung gleich. Die künstlerische Beschäftigung mit Goethe zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Werk. Bereits in jungen Jahren hat Barlach kreativ auf das Vorbild Goethe reagiert. Daraus sind später die unterschiedlichsten plastischen, zeichnerischen, druckgraphischen und literarischen Arbeiten geworden. Ganze Bilderzyklen sind beispielsweise zu Goethes Walpurgisnacht aus Faust I. entstanden oder zu einzelnen Balladen wie „Erlkönig“ oder „Der Zauberlehrling“.
Diese künstlerische und literarische Goethe-Rezeption Barlachs steht im Focus dieser Ausstellung.
Die Ausstellung umfasst drei Räume des Kreismuseums und es werden 20 plastische Werke und 60 graphische Arbeiten Ernst Barlachs gezeigt.
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